Zwischen neuen Technologien, Sicherheitsanforderungen und der Erwartung, effizienter zu werden, gerät die ICT schnell zwischen die Fronten. Was sind für Sie die aktuell grössten Herausforderungen als IT-Verantwortlicher in der Groupe Prodo?
Dominik Winterling: Die Anforderungen sind breit gefächert. Einerseits geht es darum, Digitalisierung und Innovation gezielt mit Tools, Automatisierung und KI voranzutreiben, die echten Mehrwert bringen. Andererseits darf dabei die technische Stabilität nicht verloren gehen.
Ein zweites zentrales Thema ist die IT-Sicherheit: Ransomware, Phishing oder Datenlecks sind reale Bedrohungen. Gleichzeitig müssen wir unsere Mitarbeitenden laufend sensibilisieren, denn Technologie allein reicht nicht.
Dann ist da die Infrastruktur. Cloud-Migration bedeutet nicht einfach «alles in die Cloud», sondern verlangt sorgfältige Entscheidungen zu Performance, Skalierbarkeit, Kosten und Datenkontrolle. Private Cloud, Public Cloud oder on-Premise, denn jede Option hat ihre Berechtigung.
Und zuletzt: Business-IT-Alignment. Die IT muss sich an den Unternehmenszielen orientieren. Wir wollen nicht als Kostenstelle wahrgenommen werden, sondern als Sparringspartner für die Fachbereiche.